Therapeutischer Hintergrund

meiner Arbeit

 

 

 

Wie alles was lebt, dazu bestimmt ist,

sich voll zu entfalten, so auch der Mensch.

Karlfried Graf Dürkheim


 

Die Initiatische Therapie wurde 1951 von Dr. Maria Hippius Gräfin Dürckheim (1909-2003) und Prof. Dr. Karlfried Graf Dürckheim (1896-1988) in Todtmoos-Rütte im Schwarzwald begründet. Graf Dürckheim gilt als Wegbereiter der Zen-Meditation in Deutschland und als Altmeister leiborientierter Psychotherapieverfahren.

 

"Initiatisch" bedeutet, das Tor zum Geheimen zu öffnen, dem Geheimen, das wir selbst sind in unserem Wesenskern. In der Initiatischen Therapie geht es darum,  mehr und mehr  in Kontakt und Berührung mit seinem Wesenskern zu kommen und ausgehend von dieser Erfahrung sich Schritt für Schritt in der Welt  zu verwirklichen.

 

Hierzu erweiterten sie die Analytische Psychologie von C. G. Jung und Erich Neumann mit Elementen der Ganzheits- und Gestaltpsychologie, sowie mit Einsichten und Übungswegen abendländischer Tradition und östlicher Weisheit, z.B. aus dem japanischen Zen.

 

Für Ihre Arbeit entwickelten die Gründer eigene kreativ-,  gestalt- und leibtherapeutische Arbeitsmethoden und Übungswege,  wie z.B. das von Innen heraus  "Geführte Zeichnen". und die  "Leibtherapie", eine initiatisch orientierte Leib-Psychotherapie. 

 

Die Initiatische Kunsttherapie und Spirituelle Wegbegleitung entstand 1986 mit der Gründung des Benediktshofes Münster durch den Kunsttherapeuten Christoph Gerling und den Benediktinerpater Ludolf Hüsing. Beide waren zuvor Mitarbeiter von Graf und Gräfin Dürckheim in Todtmoos-Rütte.  Sie erweiterten die Initiatische Therapie mit Elementen anthroposophischer Kunsttherapie der  Ottersberger Schule und benediktinischer Tradition.


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